Studie der wogibtswas.at: Österreicher kaufen bevorzugt lokal ein, um Händler zu unterstützen

Dresden/Wien, 29. April 2020 – Die Solidarität der Verbraucher mit den Einzelhändlern ist in der Corona-Krise groß. Viele steigen gerade jetzt bewusst vom Online- auf Offline-Shopping um, um die lokalen Geschäfte zu unterstützen. Das hat eine aktuelle Umfrage der Offerista Group unter 1.395 Deutschen und der Offerista-Tochter wogibtswas.at unter 2.290 Österreichern ergeben. Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf den stationären Handel. Viele Geschäfte mussten für Wochen schließen, erst seit Kurzem werden seitens der Regierungen wieder Lockerungen unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen.

Local-Shopping ist in Zeiten von Corona auf dem Vormarsch

Die Mehrheit der Befragten beider Länder (60 Prozent in Deutschland und 55 Prozent in Österreich) bevorzugen den stationären Einzelhandel weiterhin. Mehr als ein Fünftel der deutschen Befragten (22 Prozent) sowie mehr als jeder vierte Proband in Österreich (26 Prozent) gibt an, vor Corona gerne online eingekauft zu haben, aber jetzt auf den stationären Handel umzusteigen, um die lokalen Geschäfte zu fördern. Von allen Befürwortern des Offline-Shoppings geben 43 Prozent der deutschen Probanden und 49 Prozent der österreichischen an, die lokalen Läden gerade jetzt unterstützen zu wollen. Insgesamt erfährt der stationäre Handel derzeit viel Zuspruch.

Kleidung, Schuhe oder Accessoires sowie Haus- und Gartenartikel sind die begehrtesten Produktkategorien

Seit einigen Tagen dürfen die meisten Geschäfte wieder öffnen. 46 Prozent der deutschen Befragten wollen zuerst Kleidung, Schuhe oder Accessoires kaufen, gefolgt von Haus- und Gartenartikeln (34 Prozent). Bei den Österreichern landen Haus- und Gartenartikel auf dem ersten Platz (40 Prozent). Weitere 35 Prozent geben an, Kleidung, Schuhe oder Accessoires shoppen zu wollen.

Schutzmaßnahmen werden von den meisten akzeptiert

Die meisten Befragten sind mit den gegenwärtigen Schutzmaßnahmen beim Einkaufen wie Abstand halten und das Tragen von Masken einverstanden. In Deutschland sind 33 Prozent bereit, diese Maßnahmen für die kommenden Monate umzusetzen, weitere 27 Prozent für die kommenden Wochen. 34 Prozent befürworten das Abstandhalten, wollen aber keinen Mundschutz oder Handschuhe tragen. Sechs Prozent der deutschen Teilnehmer sind allerdings nicht bereit, Schutzmaßnahmen über einen längeren Zeitraum umzusetzen. In Österreich will fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) die dortigen Maßnahmen über die kommenden Monate aufrechterhalten und 28 Prozent über die kommenden Wochen. Dass Abstand halten für sie reicht, sagt dort jeder Fünfte. Sechs Prozent können sich nicht vorstellen, die Schutzmaßnahmen über einen längeren Zeitraum umzusetzen.

TV und Online sind die bevorzugten Informationsmedien derzeit

In Zeiten von Corona hat sich auch das Informations- und Nachrichtenverhalten der Bevölkerung geändert. Von den Befragten schaut knapp die Hälfte mehr TV (Deutschland: 45 Prozent, Österreich:
46 Prozent) und 39 Prozent der deutschen nutzen ihre mobilen Geräte vermehrt. In Österreich ist es hier sogar fast jeder Zweite (49 Prozent). Die wenigsten Probanden beider Länder geben an, aktuell verstärkt auf Printmedien wie Zeitungen Magazine und Prospekte zu setzen.
„Der stationäre Handel erfährt derzeit viel Zuspruch, die Solidarität ist groß. Den Menschen ist bewusst, dass viele lokale Einzelhändler auf sie als Kunden angewiesen sind und wollen unterstützen“, sagt Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtswas.at.
„Der stationäre Einzelhandel kämpft derzeit ums Überleben. Viele Verbraucher wollen die lokalen Einzelhändler unterstützen und zeigen sich solidarisch, indem sie bei ihnen einkaufen wollen und für Umsätze sorgen“, sagt Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group.

Methodik

Offerista hat für die Studie vom 17. bis 21. April 1.395 Deutsche ab 18 Jahren über die eigene App Marktjagd zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt.
Wogibtswas.at hat für die Studie vom 18. bis 21 April 2.290 Österreicher ab 18 Jahren über die eigene App zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt. Weiteres Zahlenmaterial kann per E-Mail an offerista@frauwenk.de angefordert werden.


Über die  Offerista Group
Als Shopper Marketing Network bietet die Offerista Group GmbH individuell ausgerichtete, digitale Lösungen für standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing. Mit Cross-Channel Kampagnen werden Werbebotschaften reichweitenstark über verschiedene nutzerrelevante Kanäle transportiert. Konsumenten werden so neugierig auf Produkte gemacht, dass sie in die Läden gehen und kaufen. Mit einem Team von mehr als 120 Mitarbeitern in Europa begleitet und berät Offerista die Handels- und Herstellermarken aus allen Branchen kanalübergreifend entlang ihrer Customer Journey. Zusätzlich zum Hauptsitz in Dresden zählen Berlin, Essen, Wien, Sofia, Budapest und Bukarest als weitere Standorte. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

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