Spielzeughandel: Online-Anteil wächst rasant – Stationäre Händler müssen online sichtbar sein

Thursday, der 21. February 2019
Kenny Mehner
  • Spielzeugkäufe im Internet machen Filialhändlern immer mehr Konkurrenz – Anteil verdoppelt sich seit 2011 von 20 auf 40 Prozent
  • Digitale Prospekte erreichen Print-Werbeverweigerer und Kunden außerhalb von Verteilgebieten
  • Mit Retail Listing sind Spielwarenhändler bei Google sichtbar und finden Kunden für lokale Geschäfte

Dresden/Berlin, 21. Februar 2019 – Die Offerista Group, die auf digitales Handelsmarketing spezialisiert ist, hat verglichen, wo Verbraucher zwischen 2011 und 2018 Spielwaren gekauft haben.* Keine gute Nachricht für stationäre Spielwarenhändler: Der Onlinehandel hat seinen Anteil in nur sieben Jahren von 20 Prozent auf 40 Prozent verdoppelt. Der Stationäre Fachhandel hat im gleichen Zeitraum seinen Anteil von 38 auf 30 Prozent um mehr als ein Fünftel verringert. Einen im Verhältnis ähnlichen Rückgang beim Verkauf von Spielsachen verzeichnen Verbrauchermärkte (von 15 auf 12 Prozent) und Lebensmitteldiscounter (von 5 auf 4 Prozent). Warenhäuser (von 12 auf 8 Prozent) und andere Händler (von 9 auf 6 Prozent), die Spielwaren in ihrem Sortiment haben, verlieren seit 2011 jeweils ein Drittel ihres Anteils.

Für viele Menschen, die Produkte aus dem Spielwaren-Bereich finden möchten, ist die Online-Suche der erste Schritt. Oft steht Google hier als Informationsquelle für den Spielzeugkauf ganz vorne. Nicht selten münden diese Suchanfragen auch in Online-Käufen bei Amazon & Co. Deswegen empfiehlt Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group, stationären Händlern, im Internet besser sichtbar zu sein: “Die Angebotskommunikation von Spielwarenläden ist oft noch weitestgehend auf Printprospekte ausgerichtet, obwohl sie digital neue Kunden erreichen können. Auch solche, die nie eine gedruckte Werbung lesen.” Laut einer Umfrage im Publisher-Netzwerk der Offerista Group erreichen Händler mit digitalen Prospekten andere Leser, als mit Print-Prospekten. Mit 36 Prozent wohnen mehr als ein Drittel der Nutzer außerhalb von Printverteilgebieten, 13 Prozent verweigern die Haushaltswerbung in ihren Briefkästen und 31 Prozent lesen Angebote ausschließlich online, trotzdem sie gedruckte Wochenangebote erhalten.

Mit Retail Listing bei Google wandeln Spielwarenhändler Online-Suchen in Ladenbesuche um
Damit stationäre Spielwarenhändler die veränderte Customer Journey für sich beanspruchen und nicht den reinen Online-Anbietern überlassen, müssen sie channel-übergreifend im Internet sichtbar sein. Für Online-Suchen nach Händlern und Spielzeug ist Google das Einfallstor Nummer eins. Die Offerista Group hat mit Retail Listing eine Lösung entwickelt, um die aktuellen Wochenangebote von Spielwarenhändlern in Google Maps und damit auch in die Google Suche zu integrieren. Dafür verknüpft das Unternehmen die digitalen Prospekte, einzelne Produktangebote oder Coupons der Händler vollautomatisiert mit den jeweiligen Standorten der Läden. So wird lokal die Sichtbarkeit dort verstärkt, wo die Nutzer sich aufhalten. Bei regional unterschiedlichen Angeboten eines Händlers werden den Usern in der Umgebung nur die dort relevanten Produkte angezeigt. Einzelne Standorte können so auch für besondere Aktionen, wie zum Beispiel Neueröffnungen, gezielt eigene lokale Angebote ausspielen.

Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group, sagt: „Den Fakt, dass die meisten Suchanfragen lokalisierbar sind, sollten stationäre Spielwarenhändler für sich nutzen und gezielt bei Google ihre Standorte, Produkte und Angebote sichtbar machen. Ziel von Retail Listing ist es, die Online-Nutzer zu Filial-Kunden zu machen und in Geschäften die Kundenfrequenzen und Umsätze zu erhöhen.“

Whitepaper für digitales Handelsmarketing von Einzelhändlern
Mit einer zusätzlichen optimierten Präsenz auf diversen relevanten Online-Kanälen sprechen Spielwarenhändler neue Kunden an und erhöhen gleichzeitig für bestehende Kundenbeziehungen die Bindung. Für Einzelhändler relevante digitale Kanäle inklusive Checkliste hat Offerista in diesem kostenlosen Whitepaper zusammengestellt: offerista.com/whitepaper-lokales-marketing

* Quelle: bvs Handelsverband Spielwaren / Consumer Panel npdgroup Deutschland Gmbh
Grafiken: https://hotdotcommunications.box.com/s/j3w6s8sx59zo8oc9n2r60olw1kmxh5r1

Über die Offerista Group
Die Offerista Group (www.offerista.com) ist im DACH-Raum der reichweitenstärkste Anbieter für digitales Handelsmarketing. Über eigene Kanäle und ein eigenes Publisher-Netzwerk (z.B. FOCUS Online, MeineStadt und Google) verlängert Offerista die digitale Angebotskommunikation von Händlern Channel-übergreifend. Durch diese einzigartige Kombination kann das Unternehmen mehr als jeden zweiten Verbraucher über Pull- und Push-Maßnahmen lokal ansprechen. Offerista verbindet die Online-Maßnahmen mit der Wirkung im lokalen Geschäft und macht so den Kampagnenerfolg am POS durch Tracking der Store Visits und Kalkulation des Umsatzbeitrags messbar. Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz in Dresden und an Standorten in Berlin, Düsseldorf, Paris und Wien über 100 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

Pressekontakt Offerista Group:
Christian Soult
+49 30 84 71 21 18-85
+49 176 20 06 87 56
csoult@hot-dot.com