Offerista-Studie: Drei Viertel der befragten Deutschen kaufen in der Corona-Krise lieber stationär als online

Dresden, 6. April 2020 – Die gegenwärtige Corona-Krise mit ihren Ausgangsbeschränkungen und teilweisen Ladenschließungen hat kaum Auswirkungen auf die Einkaufsfrequenz der Deutschen, die Befragten kaufen nicht öfter ein als vorher. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Offerista Group unter 3.972 Deutschen auf. Die Mehrheit der Befragten will derzeit vor allem lokal shoppen.

Keine erhöhte Einkaufshäufigkeit während der Corona-Krise

Die Menschen sind derzeit angehalten, zu Hause zu bleiben. Nur wenige Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, wie Lebensmittelhändler, Apotheken oder Drogerien, haben noch geöffnet. Eine Umfrage von Offerista hat ergeben, dass die befragten Konsumenten während der aktuellen Krise eher auf den stationären Handel statt auf das Online-Shopping setzen. 78 Prozent der Befragten geben an, dass sie gegenwärtig nicht beziehungsweise eher nicht online einkaufen. Die überwiegende Mehrheit (91 Prozent) kauft nicht öfter ein. Die meisten (49 Prozent) gehen einmal in der Woche los, weitere 35 Prozent einmal alle drei Tage. Neun Prozent geben an, seltener als einmal die Woche einzukaufen und nur sieben Prozent gehen täglich in ein Ladengeschäft. Die am meisten nachgefragten Produkte sind neben Lebensmitteln (95 Prozent), Reinigungs- und Desinfektionsmittel (22 Prozent) sowie Klopapier (15 Prozent).

Konsumenten wollen trotz Krise auf bestimmte Produkte nicht verzichten

Bestimmte Produkte helfen den Konsumenten offenbar, durch die aktuell herausfordernden Zeiten zu kommen. So können die Befragten derzeit am wenigsten auf Bücher und Spiele, Haus- und Gartenprodukte sowie Kosmetik verzichten, wie die Umfrage belegt.
„Verbraucher halten in der aktuellen Krise am stationären Handel fest. Sie wollen lokale Geschäfte, in Zeiten der Solidarität vielleicht mehr denn je. Im Ladengeschäft in ihrer Nähe erhalten sie in der Regel die Produkte, die sie gegenwärtig benötigen, ohne lange Lieferzeiten. Mit dieser unmittelbaren Verfügbarkeit punktet der stationäre Handel derzeit beim Verbraucher“, sagt Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group GmbH.

Methodik

Offerista hat für die Studie vom 27. bis 30. März 3.972 Deutsche ab 18 Jahren über die eigene App Marktjagd und online auf marktjagd.de zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt. Weiteres Zahlenmaterial kann per E-Mail an offerista@frauwenk.de angefordert werden.

Webinar Corona & Retail am 7. April um 14.30 Uhr
Kein anderes Thema bewegt die Welt des Handels aktuell so sehr wie Corona. Deshalb bietet die Offerista Group für Handelsunternehmen, Markenhersteller und Journalisten am 7. April um 14.30 Uhr ein Webinar zu dem Thema an. Offerista Group-CEO Benjamin Thym und Jörg Biefeld, Mitglied der Geschäftsleitung bei Media Central sprechen über die aktuelle Lage, exklusive Zahlen der Studie zum Shoppingverhalten in Corona-Zeiten und über nachgefragte Maßnahmen während dieser Zeit.
Hier geht es zum Webinar-Video: https://youtu.be/6xaCI5zxXk8


Über die  Offerista Group
Als Shopper Marketing Network bietet die Offerista Group GmbH individuell ausgerichtete, digitale Lösungen für standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing. Mit Cross-Channel Kampagnen werden Werbebotschaften reichweitenstark über verschiedene nutzerrelevante Kanäle transportiert. Konsumenten werden so neugierig auf Produkte gemacht, dass sie in die Läden gehen und kaufen. Mit einem Team von mehr als 120 Mitarbeitern in Europa begleitet und berät Offerista die Handels- und Herstellermarken aus allen Branchen kanalübergreifend entlang ihrer Customer Journey. Zusätzlich zum Hauptsitz in Dresden zählen Berlin, Essen, Wien, Sofia, Budapest und Bukarest als weitere Standorte. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

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