Offerista-Studie: Angst der Befragten, sich in Geschäften mit Covid-19 anzustecken, sinkt

Dresden, 8. September 2020 – Trotz anhaltendem Risiko, sich mit Covid-19 zu infizieren, gehen die Befragten wieder sorgloser einkaufen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Offerista Group unter 702 Deutschen ab 18 Jahren. Während des Lockdowns im April befürchtete noch jeder Dritte, sich beim Shoppen mit Covid-19 anzustecken. Die aktuelle Studie zeigt, dass derzeit nur noch 23 Prozent der deutschen Probanden Angst haben, sich in Geschäften mit dem Virus zu infizieren.

Mehr Studienteilnehmer sind von den Corona-Maßnahmen genervt
Viele Teilnehmer freuen sich, dass der stationäre Handel wieder geöffnet hat und nutzen diesen auch – sogar mehr junge Leute als ältere (18-24-jährige: 55 Prozent; älter als 55 Jahre: 40 Prozent). Gleichzeitig sind immer mehr deutsche Probanden von den Corona-Maßnahmen, wie Abstand halten oder dem Tragen von Masken im Einzelhandel, genervt: Im April störten sich etwa ein Viertel der Befragten (28 Prozent) an den Maßnahmen. Ende Juli sind es bereits 41 Prozent. Auffällig ist dabei, dass vor allem Deutsche zwischen 25 und 44 Jahren die Vorschriften als störend empfinden. Unterschiede gibt es auch zwischen Stadt und Land. Zwar fürchten auf dem Land mehr Befragte, beim Einkaufen an Covid-19 zu erkranken, gleichzeitig empfinden dort auch mehr Menschen die Corona-Maßnahmen als lästig. Zum Vergleich: 40 Prozent der Städter fühlen sich beim Einkaufen wie in Zeiten vor Corona.

Verbraucher achten bei Produkten vor allem auf Regionalität und Qualität
Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) gibt wieder genauso viel Geld aus wie vor Corona. Ausgaben sind dabei vor allem für Lebensmittel gestiegen. Für Deutsche ab 45 Jahren spielt dabei – auch mehr als im April – vor allem die Qualität und die Regionalität bei ihren Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle.

TV-Nutzung nimmt wieder ab
Während des Lockdowns war das Informationsbedürfnis der Deutschen groß. Die Studie zeigt, dass vor allem die TV-Nutzung nun wieder abnimmt (April: 44 Prozent, Juli: 32 Prozent). Mögliche Gründe dafür können gelockerte Einschränkungen, verringerte Kurzarbeit, schönes Wetter und die Urlaubszeit sein.
„Die Deutschen fühlen sich wieder wohler beim Einkaufen als noch zu Beginn der Corona-Pandemie vor einigen Monaten. Der stationäre Einzelhandel erfährt damit wieder größerer Beliebtheit – hier hat vor allem die Wichtigkeit der Qualität und der Regionalität der Lebensmittel zugenommen“, sagt Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group.

Methodik
Offerista hat für die Studie vom 28. Jul bis 3.August 2020 insgesamt 702 Deutsche ab 18 Jahren über die eigene App Marktjagd zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt.
Die Ergebnisse der Studie von Offerista finden Sie hier.
Weiteres Zahlenmaterial kann per E-Mail an offerista@frauwenk.de angefordert werden.


Über die  Offerista Group
Als Shopper Marketing Network bietet die Offerista Group GmbH individuell ausgerichtete, digitale Lösungen für standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing. Mit Cross-Channel Kampagnen werden Werbebotschaften reichweitenstark über verschiedene nutzerrelevante Kanäle transportiert. Konsumenten werden so neugierig auf Produkte gemacht, dass sie in die Läden gehen und kaufen. Mit einem Team von mehr als 120 Mitarbeitern in Europa begleitet und berät Offerista die Handels- und Herstellermarken aus allen Branchen kanalübergreifend entlang ihrer Customer Journey. Zusätzlich zum Hauptsitz in Dresden zählen Berlin, Essen, Wien, Sofia, Budapest und Bukarest als weitere Standorte. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

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