Das vermissen die Deutschen am stationären Handel

 Offerista-Studie zeigt Einkaufsverhalten im Corona-Februar 2021

Dresden, 9.März 2021 – On-Off-Situation im stationären Handel: So könnte man seine Geschichte mit Ausnahme von Lebensmittel und Drogerie seit März 2020 zusammenfassen. Seit dem 8. März 2021 kann der Einzelhandel in den Bundesländern zumindest für das Einkaufen mit Termin (Click & Meet) seine Pforten öffnen. In welchem Maße die Verbraucher dieses Angebot wahrnehmen, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Eine Rückkehr zum normalen Shopping im stationären Handel ist jedenfalls noch nicht in Sicht. Eine aktuelle Studie der Offerista Group unter 684 Deutschen zeigt, was sie am Einkaufen in Ladengeschäften vermissen, welche Alternativen sie nutzen und wie sie in Zukunft einkaufen werden.

Das wird vermisst: Anschauen und Anprobieren, persönliche Beratung und Kauferlebnis
Vier von fünf deutschen Konsumenten (81 Prozent) vermissen es, im stationären Handel einzukaufen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zwei Drittel geben an, dass ihnen das Anschauen und Anprobieren von Produkten fehlt. 60 Prozent möchten gern die lokalen Läden wieder unterstützen. Die persönliche Beratung beim Shopping fehlt 37 Prozent der Befragten, während 31 Prozent sich nach dem Kauferlebnis in den Ladengeschäften sehnen.

Kleidung, Waren für Haus und Garten sowie Möbel vermissen die meisten
Dem Shoppen von Kleidung, Schuhen und Accessoires trauern die Umfrageteilnehmer aufgrund der geschlossenen Geschäfte am meisten nach (65 Prozent). Knapp die Hälfte (48 Prozent) vermisst das Einkaufen von Haus- oder Gartenartikeln in den Läden. Etwa ein Viertel bedauert es, keine Möbel- und Einrichtungsgegenstände (29 Prozent) oder Elektronikprodukte (26 Prozent) in den physischen Einkaufswagen legen zu können. Lediglich 16 Prozent sehnen sich gar nicht nach einem Besuch in Läden und Märkten.

Bei Click & Collect ist noch Luft nach oben
Die Methode im stationären Handel per Click & Collect einzukaufen, haben 23 Prozent der Befragten bereits genutzt. Weitere 18 Prozent haben noch keinen Kauf darüber getätigt, sind aber durchaus offen dafür. Die meisten Befragten (42 Prozent) geben an, lieber abzuwarten, bis ein stationärer Einkauf möglich ist, bevor sie auf Click & Collect zurückgreifen.

Beim Online-Shopping werden Online-Pure-Player bevorzugt
Wenn die Befragten online ihre Einkäufe erledigen, kaufen zwei von drei Befragten bei Online-Pure-Playern, wie Amazon, Zalando oder Wish, ein. 29 Prozent geben an, bei größeren Händlern mit stationärer Filiale wie H&M, dm oder OBI online zu shoppen. In den Online-Shops kleinerer stationärer Händler kauft immerhin noch gut ein Fünftel (22 Prozent) ein.

Wie sieht die Zukunft des Einkaufsverhaltens im stationären Handel aus?
Die Hälfte der Befragten glaubt, dass die ständigen Lockdown-Maßnahmen, die den stationären Handel betreffen, auch langfristige Auswirkungen auf ihr Offline-Kaufverhalten haben. So gehen sie davon aus, künftig weniger zu shoppen und ihren Konsum insgesamt einzuschränken. 42 Prozent rechnen damit, dass sie ihr gewohntes „Vor-Corona“-Einkaufsverhalten an den Tag legen werden.

Methodik
Offerista hat für die Studie vom 20. bis 28. Februar 2021 insgesamt 684 Deutsche ab 18 Jahren über die eigenen Plattformen zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt.
Die Ergebnisse der Studie von Offerista finden Sie hier.

 

 


Über die Offerista Group Als Shopper Marketing Network bietet die Offerista Group GmbH individuell ausgerichtete, digitale Lösungen für standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing. Mit Cross-Channel Kampagnen werden Werbebotschaften reichweitenstark über verschiedene nutzerrelevante Kanäle transportiert. Marken können Konsumenten so neugierig auf Produkte machen und sie in ihre Filialen locken. Mit einem Team von mehr als 120 Mitarbeitern in Europa begleitet und berät Offerista Handels- und Herstellermarken aus allen Branchen kanalübergreifend entlang ihrer Customer Journey. Zusätzlich zum Hauptsitz in Dresden zählen Berlin, Essen, Wien, Sofia, Budapest und Bukarest als weitere Standorte. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

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