Können wir Gen-Food zukünftig nur per Barcode-Scan erkennen?

Tuesday, der 13. January 2015
Marion Schneider

Deutschland und die USA verhandeln zurzeit über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP. Einer der Hauptstreitpunkte ist die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Produkten. In den USA sind diese (ohne Kennzeichnung) gang und gäbe und könnten dann auch in Europa angeboten werden – allerdings nur mit einer Kennzeichnung. Die USA haben jetzt vorgeschlagen, diese Informationen über den Scan der Barcodes zugänglich zu machen.

barcoo macht’s vor

Um die Informationen zu erkennen, müssten Verbraucher ein Smartphone mit entsprechender App besitzen. barcoo bietet seit 2009 Produktinformationen per Barcode und liefert die Informationen, die eigentlich auf der Verpackung zu finden sein sollten: Lebensmittel-Ampel, Eier aus Käfighaltung und Gentechnik. Seit 2012 kooperiert barcoo mit dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik und zeigt Produkte mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel.

Technische Umsetzung unklar

Die Produktinformationen werden bei uns zum großen Teil manuell und redaktionell eingegeben. Wie genau die Informationen zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln eingepflegt und dargestellt werden sollen, gaben die Verhandlungspartner nicht bekannt. barcoo verfolgt die Entwicklungen weiter und ist bereit, entsprechende Informationen in die App einzuspeisen. Im Sinne des Verbraucherschutzes hoffen wir jedoch, dass die Kennzeichnung auch auf der Verpackung erfolgt.

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