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News von Offerista

Wissenswertes für den stationären Handel

Ob Interviews, Fachbeiträge oder Studien: Hier finden Sie alles rund um digitales Handelsmarketing und wie Sie es effizient für Ihr Unternehmen einsetzen können.

Mäc Geiz – Von der Strategie zur Cross-Channel Kampagne

Case Study: Mäc-Geiz – Von der Strategie zur Cross-Channel Kampagne

Die Möglichkeiten im digitalen Marketing werden täglich komplexer, neue Kanäle und Technologien bieten umfangreiche Möglichkeiten zur lokalen Angebotskommunikation. Schnell verbrennt man dabei Geld durch die Nutzung der falschen Kanäle oder auch durch fehlendes Knowhow bei der Optimierung der Kampagnen.

Die Herausforderung
Mit einem Durchschnittsbon im einstelligen Bereich liegt der Fokus des Haushaltswarendiscounters auf dem lokalen Abverkauf. Als Ersatz für bestehende Print-Aktivitäten sollen passende Digitalkanäle gefunden werden, um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen und Neukunden in die Filiale zu locken. Außerdem soll ein passender Marketing-Mix für saisonale Höhepunkte, wie zum Beispiel Ostern oder Schulanfang, erarbeitet werden.

360° Workshop für digitales Handelsmarketing

  1. Analyse des Status-Quo: Konkurrenzumfeld, Zielgruppe, Bewertung bestehender Maßnahmen (wie z.B. Social, CRM oder Website)
  2. Deep-Dive in die Möglichkeiten des digitalen Handelsmarketings: Werbeformen entlang der Customer Journey, passende Abrechnungsmodelle & KPIs je Zielstellung
  3. Entwicklung eines Marketingplans für saisonale Höhepunkte und ganzjährige Bewerbung der lokalen Angebote
  4. Basierend auf den Ergebnissen des Workshops übernahm die Offerista Group in Abstimmung mit Mäc-Geiz die Umsetzung mehrer Cross-Channel Kampagnen zur Promotion des 25-jährigen Jubiläums von Mäc-Geiz. Im Fokus stand hierbei die Bewerbung von Aktionsangeboten über geeignete Formate bei Google Ads (z.B. Lightbox) sowie die Verlängerung des Aktionsflyers im Offerista Netzwerk.

Zu Mäc Geiz
Mäc-Geiz ist einer der größten deutschen Non-Food Discounter. Das Kerngeschäft bildet der Non-Food-Bereich mit Haushaltsartikeln und Waren des täglichen Bedarfs. Der Haushaltsdiscounter hat sich bundesweit mit derzeit ca. 290 Filialen in Innenstädten und Nahversorgungsgebieten etabliert.

“Der Workshop mit der Offerista Group hat uns viele ungenutzte Potentiale aufgezeigt, die wir nun systematisch bearbeiten. Wir sind mit vielen Fragezeichen gekommen und haben innerhalb des Consultings einen detaillierten Fahrplan für unser digitales Marketing erhalten. Die Kombination aus umfangreicher Beratung und Aussteuerung der digitalen Kampagnen machen die Offerista Group zu einem erstklassigen Partner für die digitale Angebotskommunikation.”
Matthias Leibe – Marketingleiter Mäc-Geiz

Als Experte für digitales Handelsmarketing mit über 10 Jahren Erfahrung unterstützen wir Einzelhändler, den richtigen Marketing-Mix für die jeweilige Zielstellung zu finden und die Kampagnen effizient auszusteuern. Sie interessieren sich für ein individuelles Consulting? Sprechen Sie uns an!

Über die Offerista Group
Die Offerista Group (www.offerista.com) ist im DACH-Raum der reichweitenstärkste Anbieter für digitales Handelsmarketing. Über eigene Kanäle und ein eigenes Publisher-Netzwerk (z.B. FOCUS Online, MeineStadt und Google) verlängert Offerista die digitale Angebotskommunikation von Händlern Channel-übergreifend. Durch diese einzigartige Kombination kann das Unternehmen mehr als jeden zweiten Verbraucher über Pull- und Push-Maßnahmen lokal ansprechen. Offerista verbindet die Online-Maßnahmen mit der Wirkung im lokalen Geschäft und macht so den Kampagnenerfolg am POS durch Tracking der Store Visits und Kalkulation des Umsatzbeitrags messbar. Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz in Dresden und an Standorten in Berlin, Düsseldorf, Paris und Wien über 100 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

Pressekontakt Offerista Group:
Christian Soult
+49 30 84 71 21 18-85
+49 176 20 06 87 56
csoult@hot-dot.com

Poco steigert Ladenbesuchsrate um 323%

Poco steigert durch effektiven digitalmix lokale Ladenbesuchsrate um 323%

Dresden/Berlin, 21. Januar 2019 – Die Customer Journey wird immer komplexer – gleichzeitig bieten neue Technologien immer mehr Möglichkeiten die digitalen Maßnahmen mit der Offline-Werbewirkung zu verknüpfen. Beides sind Themen, die schon längst von den POCO Einrichtungsmärkten erkannt und im Rahmen der Digitalstrategie erfolgreich umgesetzt werden. POCO setzt dabei auf einen nutzerzentrierten, plattformunabhängigen Ansatz (z.B. Google Ads & Offerista Netzwerk), mit dem Ziel die Umsätze in den lokalen Geschäften nachhaltig zu steigern.

Die Wichtigkeit von ROPO für POCO 
Menschen, die sich mit dem Thema Einrichten & Renovieren beschäftigen, informieren sich vermehrt online. „Online ist ein sehr wichtiger Kanal in der Kaufvorbereitung geworden. Unser Ziel ist es im Rahmen unserer Omnichannel-Strategie, jedem potenziellen Interessenten einen passenden Anlaufpunkt zu bieten, egal ob er sich online über das Sortiment informieren oder den Kauf direkt abschließen möchte“, so Marcel Bewersdorf. Die stationären Filialen bilden klar den Fokus in der Umsatzbetrachtung. Deshalb ist es für POCO essentiell, den Einfluss von Onlinemarketing auf die Ladenbesuche zu messen, um die Frequenz gezielt über digitale Kampagnen steigern zu können.

Ziele

  • Erhöhung der Kundenfrequenz in Filialen
  • Umsatzsteigerung in den lokalen Geschäften
  • Minimierung der Kosten pro Ladenbesuch
  • Stärkung der internen Akzeptanz, dass digitales Marketing für lokale Geschäfte wirkt

Ansatz

  • Crosschannel-Bewerbung der lokalen Angebote über verschiedene Plattformen hinweg (z.B. Google Ads, Google MyBusiness und Offerista Netzwerk)
  • Zielgerichtete regionale Ausspielung der Kampagnen im Radius der >120 Filialen
  • Aktivierung von potentiellen Kunden durch passende Werbebotschaften und -formate
  • Kontinuierliche Messung und Optimierung der Offline-Werbewirkung (KPI: Ladenbesuche) über einen Zeitraum von 12 Monaten ERGEBNISSE
  • Steigerung der Ladenbesuchsrate um 323 % (durch Optimierung des Targetings bzgl. Zielgruppe, Gerätetyp, Bewerbungszeit und -Kanal)
  • Senkung der Kosten pro Ladenbesuch um 1,23 €

 

Messung und Ergebnis
Die Messung der Werbewirkung basiert auf der Google Store Visit Technologie, sowie des Offerista Store Visits. Innerhalb von 12 Monaten (Vergleichszeitraum jeweils 3 Monate) konnte POCO die Ladenbesuchsraten kanalübergreifend um 323 % steigern. Bei gleichzeitig optimierten CPCs wurden die Kosten pro Ladenbesuch um 1,23 € gesenkt.

Google Store Visits belegen Zusammenhang von Online-Werbung und Offline-Wirkung
Die Aufteilung des Marketingbudgets auf effektive digitale Kanäle spielt für POCO eine zentrale Rolle. In diesem Zusammenhang waren eCommerce Return on Advertising Spend (RoAS) sowie Online-Sales-Conversions für POCO bislang wichtige Indikatoren. Doch inzwischen ist die ergänzende Analyse und Bewertung des Omnichannel ROAS als wichtiger Bestanteil der Betrachtung aufgenommen worden, da dieser die Online-Ansprache und Offline-Wirkung gemeinsam bewertet. “Wir verstehen dank der Google Store Visits nun besser, welche digitalen Maßnahmen Kunden nachweislich in den Markt bringen“, so Marcel Bewersdorf.

STUDIENDATEN DOWNLOADEN

Fallstudie | POCO
“Die KPI Store Visits liefert uns wertvolle Informationen zur Effizienz unserer digitalen Kampagnen. Sie ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer Omni-Channel-Bewertung, anhand derer wir das Marketingbudget zielführender investieren können. – Marcel Bewersdorf, Abteilungsleitung Onlinemarketing / eCommerce

Über POCO
Mit über 120 Märkten und einem Umsatzvolumen von ca. 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2017 zählt das Unternehmen zu den großen deutschen Anbietern im SB-Möbel Segment und steuert einen konsequenten Wachstumskurs. Neben dem hauseigenen Online-Shop spielt somit auch die Bewerbung des lokalen Sortiments eine große Rolle für den Möbelhändler.

Über die Offerista Group
Die Offerista Group (www.offerista.com) ist im DACH-Raum der reichweitenstärkste Anbieter für digitales Handelsmarketing. Über eigene Kanäle und ein eigenes Publisher-Netzwerk (z.B. FOCUS Online, MeineStadt und Google) verlängert Offerista die digitale Angebotskommunikation von Händlern Channel-übergreifend. Durch diese einzigartige Kombination kann das Unternehmen mehr als jeden zweiten Verbraucher über Pull- und Push-Maßnahmen lokal ansprechen. Offerista verbindet die Online-Maßnahmen mit der Wirkung im lokalen Geschäft und macht so den Kampagnenerfolg am POS durch Tracking der Store Visits und Kalkulation des Umsatzbeitrags messbar. Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz in Dresden und an Standorten in Berlin, Düsseldorf, Paris und Wien über 100 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym.

Pressekontakt Offerista Group:
Christian Soult
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Weihnachten im Handel beginnt nicht jedes Jahr früher

Weihnachten im Handel beginnt nicht jedes Jahr früher

Gerade war man noch im Sommer-Feeling, ließ sich die Sonne in’s Gesicht scheinen und will sich noch ein Eis im Supermarkt kaufen – plötzlich stehen sie da: Die glitzernden Aufsteller mit Lebkuchen, Spekulatius und Co. Wird das eigentlich jedes Jahr früher?

Entgegen aller gefühlten Annahmen: Der Verkaufsstart von Weihnachtssüßigkeiten ist fast jedes Jahr der gleiche: In den meisten Geschäften stehen sie ab Anfang September in der 36. Kalenderwoche in den Regalen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen – entweder wenn große Bundesländer später Sommerferien haben oder die Temperaturen zu hoch sind und offenbar selbst im Einzelhandel noch keine weihnachtlichen Gefühle aufkommen.

Der digitale Prospektedienst Marktjagd ist der Vermutung, dass Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine jedes Jahr früher verkauft werden, nachgegangen und hat die Prospekte der Einzelhändler seit 2009 untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Verkaufsstart stets Anfang September in der 36. Kalenderwoche lag – bis auf die Jahre 2013 und 2016.
2013 hatten die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen besonders späte Sommerferien und zudem war es in der 36. Kalenderwoche auch vergleichsweise warm. Dies veranlasste den Einzelhandel anscheinend dazu, noch eine Woche mit dem Verkaufsstart der Weihnachtsnaschereien zu warten.
Der Sommer 2016 konnte sogar Wärmerekorde verbuchen. Paul Heger, Meteorologe bei wetter.com, bestätigt: “Der Sommer 2016 war generell in Deutschland rund 1,6 Grad zu warm. Die erste Hälfte des Septembers 2016 sorgte aufgrund der sehr warmen Luftmasse aus Südeuropa/Afrika für Dekadenrekorde und teilweise Monatsrekorde. So warm wie zu dieser Zeit war es also an einigen Wetterstationen Mitte September noch nie, teilweise im gesamten September noch nicht. Ab etwa dem 15./16. September kippte die Wetterlage und es wurde kühler.” Daher begann der Verkauf der Weihnachtssüßigkeiten im vergangenen Jahr auch erst in der 38. Kalenderwoche (ab dem 19.09.2016).

Die Wettermodelle zeigen momentan an, dass der September in diesem Jahr wieder durchschnittliche Temperaturen bringen könnte, sodass der Verkaufsstart für die Weihnachtsnaschereien voraussichtlich wieder auf die 36. Kalenderwoche fallen dürfte.

Offerista Loyalty-Programm: So gewinnen Handelskunden spielerisch Kunden für lokale Geschäfte

Offerista Loyalty-Programm: So gewinnen Handelskunden spielerisch Kunden für lokale Geschäfte

Dresden/Berlin, 16. Juni 2017 – User der hauseigenen Offerista-Apps Marktjagd und Wunderkauf werden ab sofort für die regelmäßige Nutzung und bestimmte Handlungen in den Apps belohnt. Die gesammelten Coins können sie gegen Wertgutscheine teilnehmender Einzelhändler eintauschen und beim nächsten Einkauf verrechnen

Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group: „Mit dem Loyalty-Programm bieten wir Händlern und Herstellern eine einfache Möglichkeit, Nutzer auf spielerische Art für das regelmäßige Lesen ihrer digitalen Prospekte zu begeistern.“

Vorteile für Einzelhändler

1. Spielerische Gewinnung von potentiellen Neukunden
Die Münzen werden nach dem Zufallsprinzip auf den Seiten versteckt, was die Suche für die Leser zu einem reizvollen Spiel macht. Teilnehmende Nutzer beschäftigen sich so ausgiebig mit den jeweiligen Wochenangeboten – so werden auch Neukunden zu interessierten Prospektlesern. Händler reaktivieren mit dem Loyalty-Programm inaktive Kunden und binden Verbraucher langfristig.

2. Erhöhung der Sichtbarkeit bei Ihrer Zielgruppe
Das Loyalty-Programm belohnt unter anderem das Markieren eines Händlers als Favorit. Mit dieser Funktionalität wird der User immer dann per Push benachrichtigt, wenn neue Angebote des Händlers verfügbar sind. Außerdem erscheinen so die Angebote des Händlers direkt auf dem personalisierten Homescreen, was die Sichtbarkeit innerhalb der Apps maximiert.

3 Steigerung des lokalen Abverkaufs
Einzelhändler und Marken können mit Einkaufsgutscheinen als Prämien für eine bestimmte Anzahl an gesammelten Treuepunkten zusätzliche Anreize schaffen und Kunden in ihre Filialen holen oder auf bestimmte Aktionen und Produkte aufmerksam machen. So steigern sie die Ladenbesuche und damit den Umsatz in Ihren lokalen FIlialen.

Billig-Fahrräder aus dem Supermarkt oft Minderwertig – auf Rabatte im Fachhandel warten lohnt sich

Billig-Fahrräder aus dem Supermarkt oft Minderwertig – auf Rabatte im Fachhandel warten lohnt sich

Vorausschauend zu planen lohnt sich beim Fahrradkauf. Auch wenn im Sommer in zahlreichen Prospekten günstige Fahrrad-Schnäppchen locken, sollten Verbraucher auf diese lieber verzichten, wenn sie Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Denn qualitativ hochwertige Fahrräder zu günstigen Preisen finden sich eher außerhalb der Saison – im Fahrradfachhandel. Dieses Ergebnis ist Teil einer umfangreichen Auswertung des digitalen Prospekte-Dienstes Marktjagd. Für den großen Preisvergleich wurden die Prospekte stationärer Einzelhändler seit 2010 gezielt auf Fahrrad-Angebote hin untersucht.

Die meisten Schnäppchen rund ums Zweirad können Verbraucher demnach zwischen Juli und September entdecken – allerdings vorrangig bei fachhandelsfremden Geschäften wie Supermärkten, Baumärkten und Warenhäusern. Fahrradfachgeschäfte hingegen werben eher im Winterhalbjahr mit günstigen Angeboten. Dies bestätigt auch Susanne Eickelmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim Verband des Deutschen Zweiradhandels e.V.: “In der Regel kann man eher im Winterhalbjahr das eine oder andere Schnäppchen machen, wenn einige Händler das Modell vorm Jahreswechsel noch aus dem Lagerbestand haben möchten.” Denn während der Fachhandel eher logistische Gründe für zusätzliche Werbemaßnahmen hat, etwa die Lagerräumung vor dem Eintreffen der neuen Saisonware oder den Abverkauf von Ladenhütern, nutzen andere Geschäfte die ohnehin vorhandene Nachfrage während der Fahrradsaison. Im Fahrradfachgeschäft gibt es in diesem Zeitraum nur selten große Aktionen, da sich dort die Räder sowieso verkaufen.

QUALITÄTSMÄNGEL BEI SUPERMARKT-FAHRRÄDERN

Gerade beim Kauf eines Fahrrads, mit dem man neben Autos und LKWs Teil des öffentlichen Straßenverkehrs ist, sollten Qualität, Zuverlässigkeit und gute Verarbeitung eine wichtige Rolle spielen. Zahlreiche Tests haben allerdings gezeigt, dass Billig-Fahrräder aus Super- und Baumärkten hier schlecht abschneiden: Lenkerbrüche, verrutschende Griffe oder eine Unwucht im Reifen wurden unter anderem vom Verbraucherdienst “Markt” des NDR festgestellt (Quelle). Die Investition in ein hochwertiges Fahrrad aus dem Fachhandelsgeschäft lohnt sich also.

Eine Übersicht über verschiedene Fahrradtypen und worauf Radfahrer beim Zubehör achten sollten, gibt es unter https://www.marktjagd.de/news/fahrrad-ratgeber

Die Verkaufstricks im Supermarkt

Die Verkaufstricks im Supermarkt

Auf dem Einkaufszettel standen: Äpfel, Eier, Milch und Brötchen – und trotzdem verlässt man den Supermarkt mit einem prall gefüllten Einkaufsbeutel, der weit mehr als das geplante beinhaltet. Vielen von uns geht es oft so – und das kommt nicht von Ungefähr.

Supermärkte arbeiten mit einer Vielzahl an Tricks, die den Verbraucher dazu anregen sollen, mehr zu kaufen, als auf der Einkaufsliste stand. Dabei zielt ein Großteil der Maßnahmen darauf ab, uns länger im Markt zu halten, sodass wir uns von möglichst vielen Produkten verleiten lassen. Einige dieser Verkaufsstrategien:

  • Die Obst- und Gemüseabteilung befindet sich meistens am Eingang des Supermarkts. Nicht nur, dass die bunten Farben und frischen Produkte die Kauflaune wecken – jemand, der schon am Anfang etwas für seine Gesundheit gekauft hat, hat später ein weniger schlechtes Gewissen bei den Süßigkeiten.
  • Fisch und Meeresfrüchte werden in der Auslage mit kaltweißem Licht angestrahlt, so sehen sie besonders frisch aus. Dieser Frische-Effekt wird zudem bei auf Eis gebetteten Fischen durch Reflektoren zusätzlich verstärkt.
  • Die Grundnahrungsmittel und Produkte, die man regelmäßig kauft, sind stets quer im Markt verteilt – so kommt man als Verbraucher nicht umhin, überall einmal lang zu laufen.
  • Supermärkte verfügen über ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept. So werden zum Beispiel immer die Regale statt der Wege angestrahlt – denn unsere Aufmerksamkeit folgt stets dem Licht.

Weitere Tricks gibt es in einer interaktiven Grafik unter https://www.marktjagd.de/news/supermarkt-tricks

Dass solche Strategien enorm wichtig für den Absatz sind, zeigt auch eine kürzlich veröffentlichte These des Geschäftsführers von Mondelez Frankreich, Mathias Dosne. Dieser behauptet, dass seit der Einführung des Smartphones die Verkaufszahlen für Kaugummi zurückgehen, weil an der Kasse eher das Handy gezückt wird, als beim Warten auf die Quengelware zu achten (Quelle).

Es lohnt sich für jeden Verbraucher, die Verkaufsstrategien des Handels zu kennen – aber auch darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Unklarheiten beim Thema Einkaufen. Wie lange sind Gutscheine gültig? Was ist der Unterschied zwischen Einweg- und Mehrwegpfand? Und muss man versehentlich beschädigte Ware bezahlen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Lexikon des Einkaufens: https://www.marktjagd.de/news/lexikon-einkaufen

Einkaufen muss familienfreundlicher werden

Einkaufen muss familienfreundlicher werden

Einkaufen mit Kindern ist aus vielen Gründen sicher keine Lieblingsbeschäftigung von Eltern – manche dieser Gründe resultieren aus dem Ungestüm einiger Kinder, andere wären vermeidbar durch eine gezieltere Anpassung der Supermärkte an die Bedürfnisse von Familien.
In einer Umfrage des lokalen Einkaufsratgebers Marktjagd unter 505 Teilnehmern wurden verschiedenste Erlebnisse aus dem Einkaufsalltag von Eltern geschildert. Denn obwohl der Einkauf mit Kindern oftmals stressig ist, gehen 85 Prozent der Eltern regelmäßig gemeinsam mit ihrem Nachwuchs einkaufen – vorrangig wochentags zwischen 13 und 18 Uhr (47,5%) oder am Samstag (28,4%). Ob der Nachwuchs dabei im Kindersitz des Einkaufswagens sitzt oder bereits selber laufen kann und soll, ist vor allem vom Alter abhängig. Beim Thema spezielle Einkaufswagen für Kinder gehen die Meinungen allerdings auseinander: 58 Prozent der Befragten helfen Kinder- und Auto-Einkaufswagen dabei, den Einkauf entspannter durchzuführen, 42 Prozent halten sie für nicht sinnvoll. Die Gründe reichen von “verleiten zum Rennen” und unkontrollierten Zusammenstößen bis hin zu “zu wenig Platz” in den Körben.

“WENN DU ARTIG BIST, BEKOMMST DU EINEN SCHOKORIEGEL”

Auch das Thema „Belohnung“ wird von den Eltern kontrovers betrachtet. Während 71 Prozent angeben, ihre Kinder für artiges Verhalten beim Einkauf zu belohnen, kritisieren auch viele Eltern diese Maßnahme, weil sie zu einer falschen Konditionierung beiträgt und gutes Benehmen selbstverständlich sein sollte.
Dagegen scheint es den meisten Eltern besonders wichtig zu sein, dass ihre Kinder aktiv in den Einkauf eingebunden werden. So wird von 83 Prozent angegegeben, dass sie ihre Kinder helfen lassen, weil sie ein Gefühl für den Umgang mit Produkten lernen sollen und Kinder besonders stolz sind, wenn sie eine Aufgabe haben und aktiv etwas beitragen können. Anders sieht es allerdings beim Kleidungskauf für den Nachwuchs aus, hier wählen 87 Prozent der Eltern die Waren lieber selber aus.
Dass Kinder jedoch noch nicht allen Versuchungen des Konsums widerstehen können, wissen Eltern nur zu gut. Darum meiden auch 39 Prozent der Befragten gezielt einzelne Bereiche oder Gänge des Supermarkts, um Diskussionen vorzugreifen. Wenn die Kinder allerdings schon alt genug sind und wissen, wo Süßigkeiten, Spielzeug und Comics zu finden sind, muss gezielt Erziehungsarbeit geleistet werden, so sind sich die befragten Eltern einig.

MEHR FAMILIENFREUNDLICHKEIT BEIM EINKAUFEN GEWÜNSCHT

Viele Eltern wünschen sich vom Handel mehr Service und Entgegenkommen für Familien. Besonders nachgefragt sind Toiletten, die vor allem während des Einkaufs gut erreichbar sein sollen, genauso wie eine Wickelecke. Für wenig sinnvoll werden hingegen Spielecken erachtet, entweder weil das Kind gezielt mit einkaufen will und so auch der Lerneffekt verloren gehen würde oder weil dies den Einkauf nur unnötig verlängern würde. Voraussetzung für die Nutzung ist in jedem Fall die Anwesenheit einer Aufsichtsperson, die die Sicherheit der Kinder gewährleisten kann.
Im Rahmen der Umfrage hat sich gezeigt, dass besonders der Kassenbereich es den einkaufenden Familien schwer macht. Viele Eltern berichteten davon, dass lange Schlangen, zu schmale Kassengänge, verlockende Süßigkeiten und die verstörenden Aufdrucke auf Tabakwaren den Einkauf unnötig verkomplizieren würden. Aber auch die Herausforderung die Waren auf das Band zu legen, zu bezahlen, alles zu verstauen und parallel noch auf das Kind aufzupassen, führt bei den meisten Eltern zu vermehrtem Stress. Zudem liegen die Ausgänge oftmals direkt hinter den Kassen, sodass ein Moment der Unachtsamkeit bedeuten kann, dass der Nachwuchs plötzlich allein draußen auf dem Parkplatz steht.
Trotz vieler Hürden und Stressmomente geben 80 Prozent der Befragten an, während des Einkaufs gelassen bleiben zu können. In zwei von drei Fällen sind sie es höchstens selbst, die sich stressen. Weitere Stressfaktoren: Die Blicke und Tuscheleien der anderen Einkaufenden (25%) und die genervten Kassiererinnen und Supermarktangestellten (18%).

Die komplette Studie mit hilfreichen Tipps von einem Erziehungsberater finden Sie unter https://www.marktjagd.de/news/einkaufen-mit-kindern

Nur 10 % des Einzelhandels geben an, Barrierefrei zu sein

Nur 10 % des Einzelhandels geben an, Barrierefrei zu sein

  • Schlusslichter im Ranking: Berlin, Sachsen und Hamburg
  • Städtevergleich: Bielefeld besonders barrierefrei, Leipzig weit hinten
  • Benjamin Thym: Barrierefreiheit als Pluspunkt für den Einzelhandel
  • Apps und Location-based Services als Hilfsmittel im Alltag

Der Informationsdienst für lokales Shopping Marktjagd hat die 280.000 Einzelhandelsfilialen in seiner Datenbank in Hinblick auf ihre Barrierefreiheit ausgewertet. Demnach sind in Deutschland im Durchschnitt nur 10 Prozent aller Filialen von den Händlern als barrierefrei gekennzeichnet. Das heißt im schlimmsten Fall, dass behinderte Menschen im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen und ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vom Besuch dieser Geschäfte ausgeschlossen sind.
Marktjagd liefert Verbrauchern via App und im Internet Auskunft über die Geschäfte in ihrer Umgebung. Dazu gehören neben aktuellen Prospekten auch Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur Barrierefreiheit.

BERLINS GESCHÄFTE AM WENIGSTEN BEHINDERTENFREUNDLICH

Im Vergleich der Bundesländer bildet Berlin mit einer Quote von gerade einmal 6,5 Prozent barrierefreien Geschäften das Schlusslicht. Ähnlich schlecht schneiden Sachsen mit 6,9 Prozent und Hamburg mit 7,8 Prozent ab. Verhältnismäßig viele barrierefreie Geschäfte gibt es mit jeweils 13,1 Prozent in Schleswig-Holstein und Bayern sowie in Niedersachsen mit 13 Prozent.

BIELEFELDER GESCHÄFTE IM STÄDTEVERGLEICH AM HÄUFIGSTEN BARRIEREFREI

Beim Städteranking der 35 größten deutschen Städte sticht Bielefeld mit 15,8 Prozent barrierefreien Filialen als am behindertenfreundlichsten heraus. Lübeck folgt erst mit 12,2 Prozent vor Magdeburg (12 Prozent), Karlsruhe (11 Prozent) und Rostock (10,1 Prozent). Hinten liegen Leipzig und Dresden mit jeweils unter 5 Prozent barrierefreien Filialen. Die Städte Saarbrücken, Würzburg und Stuttgart schneiden mit Quoten zwischen 5 und 6 Prozent fast ebenso schlecht ab.
Die Untersuchung zeigt außerdem, dass der Durchschnittswert an barrierefreien Filialen in den Städten mit 8,2 Prozent nochmal niedriger ist als der in den Bundesländern mit 10,1 Prozent. Dies lässt darauf schließen, dass Barrierefreiheit vorrangig in den deutschen Kleinstädten Anwendung findet. Während dort Geschäfte eher neu und somit meist auch barrierefrei gebaut werden können, besteht diese Möglichkeit in den Ballungsgebieten der Großstädte seltener und bereits existierende Ladenräume werden zu selten nachgerüstet.

WAS SICH BEHINDERTE MENSCHEN VOM HANDEL WÜNSCHEN

Was heißt überhaupt Barrierefreiheit für die Betroffenen? Via Facebook hat Marktjagd behinderte Menschen danach gefragt, mit welchen unterschiedlichen Problemen sie beim Einkaufen in stationären Geschäften zu kämpfen haben und was sie sich wünschen.

GENANNTE PROBLEME:

  • Umdekorieren von Supermärkten und Umstellen von Produkten, die dann zum Beispiel Sehbehinderte schwer wiederfinden
  • Gestresstes Verkaufspersonal, das keine Zeit hat, persönlich zu helfen
  • Zu kleine Einkaufskörbe beziehungsweise keine Einkaufswagen, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind

GENANNTE WÜNSCHE:

  • Größere Umkleidekabinen, in die auch eine Begleitperson passt, breite Gänge und niedrige Regale beziehungsweise Kleiderständer, sodass auch Rollstuhlfahrer und kleinwüchsige Menschen alles gut erreichen können
  • Einkaufshilfe, die mit Zeit, Geduld und Verständnis zur Seite steht
  • Angebot für sehbehinderte Menschen, sich nach Ladenschluss einmal frei im Supermarkt bewegen zu können, um sich in Ruhe für spätere Einkäufe zu orientieren
  • Online-Angebot von stationären Geschäften: Blinde und sehbehinderte Menschen wissen gern vorab über die Auswahl der angebotenen Produkte Bescheid

HANDEL SETZT AUF INITIATIVE “GENERATIONENFREUNDLICHES EINKAUFEN”

Der Handel kennt die Probleme und ist bemüht, seine Filialen allen Kunden zugänglich zu machen. Die Initiative mit dem Siegel “Generationenfreundliches Einkaufen” vom Handelsverband Deutschland (HDE) will damit mehr Klarheit bei den Einkaufsmöglichkeiten auch für behinderte Mensche bringen. “Das Siegel zeichnet Märkte aus, die den Einkauf für Menschen aller Altersgruppen und für Menschen mit Behinderung so angenehm und barrierearm wie möglich gestalten. Älteren Menschen soll genauso wie Rollstuhlfahrern oder jungen Eltern mit Kinderwagen ein komfortabler Aufenthalt ermöglicht werden”, so Christhard Deutscher, Leiter Unternehmenskommunikation der Edeka Südwest. Das Unternehmen unterzieht eine Vielzahl seiner Märkte dieser Zertifizierung. Weiter sagt er: “Die Märkte müssen bestimmte Kriterien – wie beispielsweise breite und ebenerdige Eingänge, Sitzgelegenheiten, klare Ausschilderungen der Produktbereiche, rutschfesten Boden, angenehme Regalhöhen, Babywickelraum und Behindertentoiletten – erfüllen, die dann von einem Auditor der Handelsverbände geprüft werden.” Mitte 2016 hatten sich so knapp über 10.000 Läden verschiedenster Unternehmen deutschlandweit zertifizieren lassen.

BLEIBT ALS ALTERNATIVE NUR ONLINE-SHOPPING? WAS DER EINZELHANDEL TUN KANN

Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group, die den Dienst Marktjagd betreibt: “Da barrierefreie Läden offensichtlich die Ausnahme sind, können sich Einzelhändler hier besonders gut vom Wettbewerb abheben und mehr Kunden erreichen. Über Fahrstühle, Rampen, breite Gänge, große Preisschilder und persönlichen Service freuen sich nicht nur behinderte Menschen. Hier kann der stationäre Handel gegenüber dem Onlinehandel punkten.“

APPS UND LOCATION-BASED SERVICES HELFEN BEIM BARRIEREFREIEN EINKAUFEN

Moderne Technologien, wie die Sprachausgabe von Texten oder Möglichkeiten der Indoor-Navigation, die innerhalb des Geschäfts direkt zum gewünschten Produkt leiten, erleichtern behinderten Menschen in vielen Situationen den Alltag. Auch die Shopping- und Produktguides der Offerista Group, Marktjagd und barcoo, bieten dahingehend Mehrwert. So zeigen die App und das responsive Online-Portal von Marktjagd, ob ein Geschäft barrierefrei ist. Die Schwester-App barcoo stellt nach dem Scan des Barcodes die oft klein gedruckten Inhaltsangaben in vergrößerter Form dar. Auch können Nutzer sich diese über die Sprachausgabe vorlesen lassen, was für Sehbeeinträchtigte hilfreich sein kann. Die Stiftung Warentest hat barcoo so kommentiert: „Viele Produkte haben einen Strichcode. Dann ist die App praktisch. Wie schnell Nutzer den Code finden, hängt von Routine und verbliebener Sehkraft ab.“

 

Quellenverweis: https://www.marktjagd.de/news/barrierefrei-einkaufen

 

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