Zwischen Balkongo und Fluruguay – Der Corona-Sommer wird heimisch

Das neue Jahrzehnt startet für alle so unerwartet, trifft uns wie ein beispielloser Covid-19-Tornado und fordert weltweit zum Umdenken auf. Noch vor einem halben Jahr hätte man Vieles niemals für möglich gehalten. Aber was uns vor allem das neue Jahrzehnt täglich lehrt – ob jung oder alt – dass einfach alles möglich ist. Auch wenn das Virus für viele Menschen weltweit große und gar unüberschaubare Herausforderungen mit sich bringt, so bietet die Situation auch viele positive Möglichkeiten.

 Auf Sicherheit bedacht passt sich der Großteil der Bevölkerung an die neuen Vorschriften an. 33% der Deutschen sind dabei eher ängstlich, 33% der Österreicher genervt von den Maßnahmen. (Quelle: Offerista Studie)

Und was wird dieses Jahr überhaupt aus den Plänen für den Sommerurlaub?

An große Reisen ist seit dem Corona-Lockdown nicht zu denken. Die Ausbreitung des Virus soll bestmöglich ausgebremst werden. Die Mundschutzpflicht inspiriert an vielen Orten zur DIY-Herstellung von Masken in allen erdenklichen Mustern und Farben. Social Distancing wird mit Hashtags demonstriert. Beim Einkaufen zahlen wir am besten nur noch mit Karte und am allerbesten belieben wir die meiste Zeit zu Hause. #stayhome #staysafe
Trotz vieler Regeln, versucht jeder das Beste aus der erzwungenen Entschleunigung zu machen – bis einem die Decke auf den Kopf fällt. 

Ein bisschen Malle wird im Sommer doch drin sein, oder? 

Tatsächlich: “Ja” – Ab Mitte Juni ist es deutschen Touristen im Rahmen eines Pilotprojekts wieder möglich, auf die beliebte Urlaubsinsel zu reisen. (Quelle: spiegel.de)
Virologen raten aufgrund der aktuellen Lage jedoch eindeutig von Auslandsreisen ab. #stayhome #staysafe 
Aber wenn wir abgesehen von „Schlafzimbabwe”, “Balkongo” oder „Fluruguay“ der Ostsee oder lokalen Badeseen eine Chance geben, werden diese Alternativen in diesem Sommer vielleicht auch einen ganz guten Job machen.

 Und ist es zu Hause nicht eigentlich auch ganz schön? 

In einer exklusiven Offerista-Studie für möbel kultur gaben zum Beispiel 61% der Verbraucher an, dass sie sich vorstellen können, dieses Jahr in Möbel zu investieren, wenn sie auf Urlaub verzichten müssen. Vor allem das Wohnzimmer steht hier im Fokus, mit 39 Prozent, gefolgt vom Schlafzimmer (32 %) und Küche (29 %). Auch der Bereich Garten & Freizeit sowie Dekoration schnitt mit 28 und 21 Prozent gut ab. 

Vielleicht zeigen uns die aktuellen Zeiten, dass wir gar nicht immer so weit weg fahren müssen, um das große Abenteuer oder den höchsten Entspannungsfaktor zu erleben. 

Dieser Sommer könnte ganz unter dem Stern der Neuentdeckungen stehen: Eine neue Wandfarbe ausprobieren, eine andere Ecke der Stadt erkunden gehen, mit den Kindern ein Baumhaus bauen oder sich ganz einfach eine kleine Palme für die Wohnung kaufen, während Bob Marley über die Kopfhörer einen sommerlichen Song zum Besten gibt.

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