Print unter Druck: Geht dem Postwurf bald das Papier aus?

Viele Güter und Produkte, deren Neuanschaffung und ständige Verfügbarkeit uns bis vor zwei Jahren als selbstverständlich schien, sind plötzlich Mangelware. So auch Papier. Auch hier haben Lieferkettenengpässe und die Folgen der Coronakrise zu steigenden Preisen auf dem Papiermarkt geführt. Nicht nur das vergangene, sondern auch das aktuelle Jahr ist daher von Papiermangel und steigenden Papierpreisen geprägt. Offerista Group Austria, der Experte für digitale Angebotskommunikation, beschäftigt sich mit den Auswirkungen und zeigt Lösungen auf. 

 

Wien, 26. Jänner 2022. Von Jänner bis Sommer 2021 sind die Papierpreise um über 70 Prozent angestiegen – bedingt durch den Rohstoffmangel und knapp gewordene Produktionskapazitäten. Viele Papierhersteller haben in den vergangenen Jahren ihre Werke geschlossen oder umgerüstet. Die Großhandelspreise für gemischtes Altpapier haben sich im September 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als verdreifacht (+222,4 Prozent). Papier- und Pappereststoffe waren im Großhandel zuletzt um 147 Prozent teurer. Der Preis steigt, Papier fehlt. Die Papierhersteller ziehen die Preise an, geben das an Druckereien weiter und das trifft auch den Handel, der auf gedruckte Werbeprospekte setzt. Und der Handel denkt über eine Reduzierung der Umfänge der Prospekte bereits laut nach.

 

Papierverbrauch in Österreich

Österreich ist in Punkto Papierverbrauch mit 1,85 Millionen Tonnen pro Jahr ganz vorne mit dabei. Das sind pro Person rund 207 Kilogramm. Doch was machen wir mit dem ganzen Papier? Laut der Umweltberatung werden in Österreich rund 40 Prozent der Papierproduktion für Verpackungen verwendet (Tendenz durch den Onlinehandel steigend), circa ein Drittel für Druckpapier und etwas weniger als ein Zehntel für Hygienepapier. Somit haben mindestens 80 Prozent des produzierten Papiers eine kurze Lebensdauer. Ein Großteil des Papiers, das wir verwenden, wird also gleich wieder weggeworfen, wie Verpackungen, Pizzakartons oder Flugblätter.


Brauchen wir so viel Papier?

Die Papierknappheit und die steigenden Preise rücken den ökologischen Aspekt des Papierverbrauchs in den Fokus. Die Papierindustrie ist eine sehr energie- und wasserintensive Industrie und durch den ständigen Papierhunger verschwindet weltweit jede Minute Wald im Ausmaß von 20 Fußballfeldern.  

Und das für Prospekte, die ungelesen in den Papierkorb wandern. In einigen Wohnhäusern stehen mittlerweile Papiermülleimer in unmittelbarer Nähe der Briefkästen, die täglich mit Prospekten gefüllt werden. Laut der aktuellen Studie zu Informationsverhalten bei Aktion & Angebotskommunikation im Handel der Offerista Group Austria ist die Nutzung von Postwurfsendungen von 2016 auf 2021 um 38 Prozent gesunken. 

Ein immer wieder genannter und effektiver Tipp, um Papier zu sparen ist der Briefkastenaufkleber mit dem „Bitte keine Werbung“- oder einem ähnlichen Schriftzug. 22,3 Prozent der österreichischen Haushalte signalisieren mittlerweile so, dass sie keine unadressierten Postwurfsendungen mehr erhalten möchten. Vor allem in Ballungsräumen und größeren Städten ist die Zahl der Werbeverweigerinnen und Werbeverweigerern überdurchschnittlich hoch.  In Wien sind es 410.000 Haushalte, die man mit Direktwerbung nicht mehr ansprechen kann, in Österreich insgesamt rund 870.000. Das zeigt, dass man mit Prospektwerbung und Flugblättern längst nicht mehr jeden Haushalt erreicht. Denn die Werbeverweigerer-Quoten in Österreich steigen langsam, aber stetig an und somit bleiben diese für den Handel auch zukünftig ein relevanter Faktor. Und 29 Prozent würden den Sticker heute verwenden, würden sie ihn zugeschickt bekommen. In Wien sind dies sogar 43 Prozent. 


Die Alternative 

Ist all das nicht Grund genug, um umzudenken? Denn Papiermangel, steigende Papierpreise, die schwindende Attraktivität des Postwurfs, der Anstieg der Werbeverweiger:innen und das Umweltbewusstsein der Konsument:innen stellen den Handel vor die Herausforderung, herkömmliche Marketingmaßnahmen zu überdenken. Digitales Marketing ist für die Angebotskommunikation zu einem nicht zu unterschätzenden Standbein geworden. Die Skalierbarkeit durch eine kanalübergreifende, aufeinander abgestimmte Kommunikation machen digitale Kampagnen zu einem immer wichtiger werdenden Baustein im Marketing-Mix eines Händlers.

Würden künftig viele Händler:innen auf das gedruckte Flugblatt im Postkasten verzichten und es stattdessen digital verfügbar machen, geben 56 Prozent an, dass ihnen das Print Prospekt nicht fehlen würde. Dank des Smartphones kann heute fast jede und jeder jederzeit online sein. Daher wird nicht nur mehr gesurft, sondern immer mehr Menschen informieren sich auch online über aktuelle Angebote. Mehr als jede Zweite bzw. jeder Zweiter informiert sich heute häufiger im Internet bzw. am Handy über Aktionen und über Angebote, als sie bzw. er das noch vor ein paar Jahren getan hat. Die meisten schätzen hier vor allem die Möglichkeiten zur konkreten Suche, die bessere Vergleichbarkeit der Preise, sowie die ständige Verfügbarkeit. Und in Österreich ein ganz wichtiges Motiv – dass man/frau Papiermüll vermeiden will.

 

„Das Flugblatt ist angezählt. Denn die steigenden Papierpreise machen einmal mehr deutlich, dass es durchaus sinnvoll ist, über Alternativen nachzudenken, denn es ist nicht sinnvoll teure Papierpreise für Prospekte zu zahlen, die bei vielen Menschen ungelesen in den Müll wandern. Wir bieten mit wogibtswas.at nicht nur ein digitales Flugblattportal und -App, sondern setzen als Offerista Group Austria auch Cross Channel-Kampagnen für den Einzelhandel um. So wird der Einsatz des Werbebudgets auf allen gewählten Kanälen in Echtzeit optimiert und der Fokus verstärkt auf die KPI des Kunden gelegt. Unsere aktuellen Case Studies zeigen, dass komplexe Angebotskommunikation mit einem professionellen Setup ohne viel Zeitaufwand geschaffen werden kann“, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer der Offerista Group Austria.

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Über Offerista Group Austria

Offerista Group Austria ist der Experte für Handelsmarketing, der dem stationären Handel zu mehr Geschäftsbesuchen durch digitale Angebotskommunikation verhilft. wogibtswas.at ist Österreichs größtes Aktionsportal. Jedoch geht mittlerweile das Leistungsspektrum weit darüber hinaus. Mit innovativen technischen Lösungen wird das Produktportfolio immer weiter ausgebaut, um den Kund:innen allumfassende Lösungen für ihren Online-Auftritt zu bieten. Im Jahr 2018 wurde wogibtswas.at zu 100 Prozent von der Offerista Group übernommen. Im August 2020 erfolgte die Namensumbenennung in Offerista Group Austria. wogibtswas.at blieb als eigene Marke für das B2C-Portal bestehen. 

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Über die Offerista Group

Die Offerista Group ist Europas größtes Netzwerk für digitales Handelsmarketing und bietet länderübergreifend digitale Lösungen für Handelsunternehmen und Markenhersteller. Standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing wird mit effektiven Cross-Channel-Lösungen umgesetzt. So können Händler und Marken gezielt ihre Zielgruppen aktivieren und binden – und das in über 16 Ländern. Dafür setzt Offerista auf eine kanalübergreifende dynamische Angebotskommunikation in internationalen nativen Premium-Umfeldern, wie Microsoft Bing oder der bring! Einkaufsliste, sowie auf reichweitenstarke Werbe- und Social Media Kanäle, wie z.B.  TikTok, Pinterest oder Instagram.

Das über 130-köpfige Team begleitet kanalübergreifend mehr als 1.600 internationale Handels- und Herstellermarken entlang der Customer Journey. Zusätzlich zum Hauptsitz in Berlin ist Offerista in Dresden, Essen, Wien, Sofia, Warschau, Budapest und Bukarest vertreten. Geschäftsführer sind Tobias Bräuer und Benjamin Thym. Seit 2021 ist die Offerista Group Teil der MEDIA Central Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Mönchengladbach, die heute circa 400 Mitarbeiter:innen beschäftigt.

Pressekontakt Offerista Group Austria 

Dr. Alexandra Vasak, Reiter PR
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