Laut Studie: 58% würde Print-Flugblatt nicht fehlen

wogibtswas.at veröffentlicht Studie zu Informationsverhalten bei Angebotskommunikation im Handel

Um Konsumenten flächendeckend zu erreichen, braucht es mittlerweile eine immer stärkere Einbindung der digitalen Kommunikation. Das ist ein Ergebnis der oben genannten Studie. Diese wurde von mindtake im Auftrag von wogibtswas.at, Teil der Offerista Group, durchgeführt. Da digitale Medien nicht mehr wegzudenken sind, wurde auch der Name der Studie geändert: Nicht mehr Flugblattstudie, sondern ab nun heißt sie: Studie zu Informationsverhalten bei Aktion & Angebotskommunikation im Handel.

Wien, 23. Juni 2020. Untersucht wurde das Informationsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher in Bezug auf Aktionen und Angebote von Handelsunternehmen. Als Basis diente eine Stichprobengröße von 1.014 Personen im Alter zwischen 15 und 69 Jahren im Erhebungszeitraum vom 6. bis 18. März 2020.

Sinkende Attraktivität des Print-Flugblatts

Die Richtung ist ganz klar erkennbar. Es geht immer mehr weg vom Print-Flugblatt und hin zu digitalen Formen. Auf die Frage, wie man sich über Aktionen und Angebote informiere, geben nur mehr 64,7 % an, das über Print Flugblätter zu tun. 2016 waren es noch 86,6 %. Während dieser Wert um 25 % gesunken ist, gewinnen die digitalen Angebote immer mehr an Bedeutung. 

Bereits jeder Zweite (53 %) empfindet heute die Menge an zugestellten Flugblättern als zu viel. Das hat vor allem die wachsende Bedeutsamkeit der Umwelt als Grund. 65 % würden künftig auf Print-Flugblätter verzichten, um dadurch Papiermüll zu vermeiden. Aktuell wird das Flugblatt oftmals ungelesen weggeworfen. Verglichen mit den Antworten der Probanden aus der Studie in 2016, entsorgen in diesem Jahr 53 % mehr das Print-Flugblatt einfach – ohne wirklich einen Blick rein zu werfen – im Altpapier. Das ist Papiermüll, der sich ganz leicht vermeiden ließe.

Würden künftig viele Händler auf das gedruckte Flugblatt im Postkasten verzichten und es stattdessen digital verfügbar machen, geben 58 % der Teilnehmer an, dass ihnen das Print-Prospekt nicht fehlen würde.

Aktionsportale verändern die Nutzungsgewohnheiten und das Informationsverhalten. Die Attraktivität klassischer Postwurfsendungen im Briefkasten, wie Flugblatt, Prospekt oder Katalog, nimmt immer mehr ab. Auf Aktions- und Flugblattportalen im Internet und am Handy informieren sich 2020 41,4 %, 2016 waren es 31,5 %. Zwar liegt das Print-Flugblatt immer noch an erster Stelle, aber digitale Formen holen immer mehr auf. Auch die Händler Websites dienen für 40,9 % und die E-Mail-Newsletter für 37,9 % der Befragten als Informationsquellen. Sehr beliebt ist auch, sich über Aktionen und Angebote direkt im Geschäft (46 %) schlau zu machen. 

Informationsverhalten der jüngsten Zielgruppe

Gerade bei den Jüngsten wird Postwurf zunehmend unattraktiver. In der Gruppe der 19- bis 29-Jährigen sank die Flugblatt-Nutzung von 82,3 % (2016) auf 51,6 %. Diesen Trend spiegelt auch die steigende Zahl der „Bitte keine Werbung“-Haushalte wider. 39 % der jungen Probanden  gaben an, dass sie gerne diesen Sticker hätten, würde man Ihnen diesen zuschicken.

Erstmals gab es 2020 bei der Frage nach den Informationsquellen auch die Antwortmöglichkeit Social Media. 19,1 % der Befragten meinen, sich hier über Aktionen und Angebote zu informieren. In der Zielgruppe der 19- bis 29-Jährigen sind dies gar 45,7 %.

Die Zukunft ist digital

Das ist ein eindeutiges Ergebnis der Studie. Denn für 35 % der Österreicherinnen und Österreicher, die an der Studie teilnahmen, hat die Digitalisierung der Handelskommunikation bereits das Flugblatt ersetzt. Bei den jungen Erwachsenen trifft dies sogar für 54 % zu. Gerade diese Zielgruppe macht sich über Angebote lieber online oder am Handy schlau. Insgesamt informieren sich nur mehr 5,1 % ausschließlich über Print-Flugblätter.

Auf die Frage – ob man dem Print-Flugblatt treu bleiben oder künftig lieber online schmökern wolle, gaben 70 % der Studienteilnehmer an, sich in Zukunft über Angebote und Flugblätter online informieren zu wollen. 

„Wie die Flugblattstudien der letzten Jahre gezeigt haben, geht der Trend ganz klar weg vom Postwurf und hin zu digitalen Formen. Das wird von Studie zu Studie immer deutlicher. Auch spielen der Umweltgedanke und damit zusammenhängend die Vermeidung des Papiermülls eine immer größere Rolle. Und da bieten wir die optimalen Alternativen. Mit unserem Cross-Channel Ansatz bieten wir die Möglichkeit den User an jeder Stelle seiner digitalen Customer Journey abzuholen“, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtwas.at. 

Die gesamte Studie zu Flugblatt & digitaler Angebotskommunikation gibt es hier:

 


Über die  Offerista Group Austria

Die Offerista Group Austria GmbH ist der Experte für Handelsmarketing und erreicht monatlich eine Million Verbraucher und verhilft dem stationären Handel zu mehr Geschäftsbesuchen durch digitale Angebotskommunikation. Mit einer Reichweite von 3 Millionen potenziellen Werbekontakten ist wogibtswas.at Österreichs größtes Aktionsportal. Jedoch geht mittlerweile das Leistungsspektrum weit darüber hinaus. Mit innovativen technischen Lösungen wird das Produktportfolio immer weiter ausgebaut, um den Kunden allumfassende Lösungen für ihren Online Auftritt zu bieten. Im Jahr 2018 wurde wogibtswas.at zu 100 % von der Offerista Group übernommen. Im August 2019 erfolgte die Namensumbenennung in Offerista Group Austria. wogibtswas.at blieb als eigene Marke für das B2C-Portal bestehen. 

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